Buchsbaumsterben - Entsorgung der befallenen Buchs-Pflanzen

25.10.2016

Seit einigen Jahren breitet sich auch im Landkreis Rosenheim das Triebsterben an Buchspflanzen aus. Auslöser ist der Pilz Cyclocladium buxicola.

Zu erkennen ist die Krankheit zunächst an den braunfleckigen Blättern, die schließlich abfallen. Weitere eindeutige Symptome sind der weiße Belag auf den Blattunterseiten  und die dunklen Längsstreifen an den jungen, noch kantigen Trieben. Der Pilz dringt über die Blätter ein und verbreitet sich in der Pflanze. Hohe Luftfeuchtigkeit aufgrund der Witterung oder in dichten Hecken fördern die Ausbreitung. Anfällige Sorten wie die für kleine Hecken und Formbäume besonders geeignete „Suffruticosa“ und der „Blaue Heinz“ sterben nach 1 – 2 Jahren komplett ab.

Wenn die Krankheit an einzelnen Pflanzen festgestellt wurde, empfiehlt sich das rasche und großzügige Roden um die noch gesunden Pflanzen nicht zusätzlich zu gefährden. Auch das abgefallene Laub sollte peinlich genau entfernt werden. Es bleibt über Jahre infektionsfähig. Beim Schneiden ist das häufige Desinfizieren der Schere wichtig, oder man lässt das Schneiden für einige Zeit ganz bleiben.

Befallene Pflanzen gehören nicht auf den Kompost, sondern in den Restmüll. Für größere Mengen sind die Wertstoffhöfe der Gemeinden im Landkreis angewiesen, das befallene Schnittgut, abgepackt in Müllsäcke,  gebührenfrei über den Sperrmüll zu entsorgen.

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