Eichenprozessionsspinner im Landkreis Rosenheim

20.05.2019

Im südlichen Landkreis Rosenheim kam es im letzten Jahr zu einem verstärkten Befall durch den Eichenprozessionsspinner.  Die Raupen dieser Schmetterlingsart fressen bei starkem Befall im Frühsommer Eichen kahl. 

Jede dieser Raupen hat tausende feine Brennhaare, die bei Kontakt Gesundheitsprobleme verursachen können. Die Haut reagiert mit Rötungen und einem starken, mehrere Tage andauernden Juckreiz. Selte­ner kommt es zu Reizungen der Schleimhäute der Atemwege (Husten, Bronchitis, Asthma) und Augen (Rötung, Juckreiz, etc.).

Besonderes Augenmerk sollte auf die Früherkennung  gesetzt werden, um die Raupen vor der Bildung der gefährlichen Brennhärchen (im Zeitraum Mai / Juni) in potenziell gefährdeten Bereichen behandeln zu können.

Die sicherste und umweltfreundlichste Bekämpfung ist das Absaugen der Raupennester durch eine Spezialfirma.

Die  Verantwortung sowie die Veranlassung von Bekämpfungsmaßnahmen liegen bei den betroffenen Baumbesitzern.

Zur Risikobewertung eines befallenen Baumes hilft Ihnen das Merkblatt des Landkreis Rosenheims. Hier können Sie auch nachlesen, welche Maßnahmen eventuell ergriffen werden sollen.

Für Fragen steht Ihnen das Landratsamt Rosenheim - Gartenkultur und Landespflege - zur Verfügung.

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